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Corona-Krise: Organisation des Familienalltags

Anregungen und Tipps für den Familienalltag daheim und für die positive Kommunikation mit Ihrem Kind. Auf dieser Seite geben wir Ihnen Anregungen für den Familienalltag daheim an die Hand: Neben Experten-Tipps für die Kommunikation mit Ihrem Kind über die Corona-Situation auch Medientipps gegen Langweile.

Wie kann ich das Coronavirus meinen Kindern verständlich erklären?

(in Kooperation mit dem JFF)

Was ist ein Virus und wie wird der Coronavirus im Speziellen übertragen und verbreitet? Warum werden Schulen, Kindergärten und der geliebte Spielplatz geschlossen? Wieso ist das Spielen mit Freund*innen nicht mehr möglich?
Über Medien gelangen allerhand Informationen zu den Heranwachsenden. Gerade auf Social-Media-Plattformen wie TikTok oder Instagram, finden sich neben Informationen auch Videos mit falschen und angsteinflößenden Informationen. Diese Gerüchte können Kinder stark verunsichern. Daher ist es sehr wichtig, dass das Thema in der Familie besprochen wird. Hierbei hilft ein kritischer und verantwortungsbewusster Umgang mit Informationen.

Informationen im Internet

Hilfreich kann es auch sein, einfach aufbereitete Informationen dazu gemeinsam im Internet oder Fernsehen anzusehen und anschließend zu besprechen, z. B.:

Wie kann ich Medien mit meiner Familie aktiv nutzen gegen die Langweile?

(in Kooperation mit dem JFF und aj)

Medienangebote eignen sich, um das was um einen herum passiert zu verarbeiten und in kreativen Produkten zum Ausdruck zu bringen. Die weitreichende Verbreitung von Smartphones und Tablets kommt uns dabei zu Gute. Das Besondere daran ist: Ob jung, ob alt, alle sind gleichermaßen gefragt, wenn es darum geht ein eigenes Medienprodukt zu erstellen.

Medienführerschein (in Zusammenarbeit mit der BLM)

Die Stiftung Medienpädagogik Bayern und die Bayerische Landeszentrale für neue Medien (BLM) stellen mit dem Medienführerschein auch für Eltern sehr gute Anregungen zur Verfügung, wie sie ihre Kinder bei einem sicheren und verantwortungsvollen Umgang mit Medien unterstützen können. Für den Elementar- und Grundschulbereich gibt es kleine Aufgaben und digitale Elemente wie z.B. Film-Clips.

Zum Medienführerschein

TIPP

Webhelm postet viele Beiträge, die in der aktuellen Lebenssituation Kindern, Eltern und Fachkräften Tipps und Anregungen geben. Zur Seite webhelm.de

Beispiele:

Gemeinsames Musizieren in der Familie

Die Bayerische Landeskoordinierungsstelle Musik (BLKM) veröffentlicht auf ihrer Internetseite Impulse zum Singen und Musizieren in der Familie, z. B. das Lied des Tages, Lieder von A-Z sowie Begleitmaterialien.

Ernährungs- und Bewegungstipps

Vorlesen in der Familie

Artikel aus dem Familienhandbuch des IFP zum Thema Vorlesen:

(Vor-)Lesen, Spielen und Lernen in Zeiten von Corona

Kinderdiktate/Corona-Familientagebuch

Eine tolle Möglichkeit für Familien zuhause sind „Kinderdiktate“.

Kinder erzählen dabei eine Geschichte, die von einem Erwachsenen oder auch älterem Geschwisterkind aufgeschrieben wird. In den Geschichten können Kinder auch über ihre Ängste oder Befürchtungen sprechen und ihre sprachlichen Kompetenzen stärken. Im Anschluss können die Kinder ihre Geschichte illustrieren. Man kann diese Geschichten immer wieder vorlesen, miteinander „weiterschreiben“ und z.B. so ein interaktives Coronatagebuch in der Familie gestalten. Sehr gut können auch digitale Medien eingesetzt werden, um diese Geschichten interaktiv miteinander zu gestalten.

Von und für junge Menschen 

Corona-alleinzuhaus.de ist die Plattform für eine verschrobene, wilde und manchmal sogar konstruktive Verarbeitung der besonderen Corona-Umstände. Ob Videos, Fotos, Podcasts, Memes, Gedanken, Farben oder GIFs in Form von Satire, Reportage, Tagebuch etc. Hier werden alle fündig ...

Weitere Tipps im Umgang mit Medien

(in Zusammenarbeit mit JFF)

  • Austausch online ermöglichen: Auch wenn persönliche Treffen nicht möglich sind, können (zeitlich beschränkte) Videokonferenzen auch Kinder mit ihren Freund*innen verbinden. 
  • Gemeinsame Medienerlebnisse unterstützen: Wenn viel Zeit zu Hause verbracht werden muss, ist es naheliegend, dass Gamer*innen Lust auf Spielen haben. Auch kann gemeinsames Computerspielen ein Gemeinschaftserlebnis vermitteln, das im Moment durch persönlichen Austausch nicht möglich ist.
  • Besondere Zeiten erfordern besondere Vereinbarungen zur Mediennutzung?
    In dieser außergewöhnlichen Zeit dürfen die Medienzeiten auch mal erweitert werden, aber gemeinsame Regeln bleiben wichtig. Vielleicht ist es auch die Möglichkeit, Regeln wie einen Mediennutzungsvertrag gemeinsam zu entwickeln – für die Ausnahmesituation und auch für danach (Online-Hilfestellung)